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AnnexPhoto – Handbuch

1. Überblick

AnnexPhoto ist die Raster- und Fotobearbeitungs-App der AnnexCREATE-Suite für macOS. Sie richtet sich an Freelancer, Selbständige und kleine Agenturen, die Bilder für Social Media, Print und Web bearbeiten.

Kernnutzen:

AnnexPhoto ist Teil des Creative-OS-Gedankens der Suite: Alle Apps teilen das Design-System, das gemeinsame Dokument-Containerformat, lokale Datenhaltung (Offline-first) und lassen sich modular kombinieren – über Brandkits, die Asset-Bibliothek, die Suite-Zwischenablage und offene Exportformate.

2. Installation & Aktivierung

AnnexPhoto wird über AnnexHub installiert:

  1. AnnexHub öffnen und AnnexPhoto im App-Katalog auswählen.
  2. Download abwarten, die App landet im Programme-Ordner.
  3. Die Lizenzaktivierung erfolgt zentral in AnnexHub; eine Offline-Aktivierung ist möglich.

Die App arbeitet Offline-first: Sie läuft vollständig ohne Serververbindung. Dokumente werden lokal gespeichert; eine iCloud-Anbindung ist nicht verdrahtet.

3. Grundworkflow

  1. Bild importieren: Ablage ▸ Importieren… oder eine Datei direkt auf die Arbeitsfläche ziehen – sie wird als neue Ebene eingefügt und die Canvas-Größe passt sich an.
  2. Ebenen ordnen: Ebenen in der Sidebar umbenennen, sortieren, sichtbar schalten oder sperren.
  3. Anpassen: Im Inspector Helligkeit, Kontrast und Sättigung der selektierten Ebene regeln – nicht-destruktiv und jederzeit änderbar.
  4. Anpassungsebenen einsetzen: Kurven oder Farbbalance als eigene Ebene anlegen; sie wirken auf alle darunterliegenden Ebenen.
  5. Maskieren: Eine Ebenenmaske hinzufügen und mit dem Pinsel-Werkzeug malen (schwarz/weiß/Grauwerte).
  6. Optional freistellen: Bild ▸ Motiv freistellen maskiert das Hauptmotiv und legt es als neue Ebene mit transparentem Hintergrund an.
  7. Exportieren: Ablage ▸ Exportieren… als JPEG (mit Qualitätsregler), PNG, TIFF oder PSD.
  8. Speichern: Ablage ▸ Speichern… (⌘S) sichert das gesamte Projekt als .axphoto.

4. Kernfunktionen

4.1 Arbeitsfläche und Menüleiste

Das Fenster folgt dem Suite-Design-System: drei Spalten (Sidebar mit Assets und Ebenen, zentrierte Arbeitsfläche, Inspector), custom App-Header und Theme-Manager (hell/dunkel/System). Die Menüleiste enthält:

Dieselben Aktionen sind als Buttons im App-Header verdrahtet. Die Sprache der Oberfläche folgt dem System; Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch sind enthalten.

4.2 Ebenenmodell

Das Dokument (PhotoDocument) besteht aus Pixel-Ebenen und Anpassungsebenen. In der Ebenenliste (Sidebar) lassen sich Ebenen auswählen, umbenennen, löschen, per Hoch/Runter in der Reihenfolge verschieben sowie sichtbar schalten und sperren. Sichtbarkeit und Sperrung gelten pro Ebene und fließen in den Export ein.

4.3 Canvas und Werkzeuge

Die Arbeitsfläche (PhotoCanvasView) hat eine frei wählbare Canvas-Größe; Ebenen werden per Drag verschoben und zeigen einen Selektionsrahmen. Die Fläche ist ein Drop-Target: Eine Datei daraufziehen importiert sie als Ebene. Die Werkzeugleiste (PhotoToolbar) enthält vier Werkzeuge:

Hinweis zum Stand: Rechteck-Auswahl und Zuschneiden sind sichtbar; eine Auswirkung auf das Bild (z. B. Anwenden des Zuschnitts) ist noch nicht implementiert.

4.4 Nicht-destruktive Anpassungen

Pro Ebene stehen Helligkeit, Kontrast und Sättigung (PhotoAdjustment) im Inspector zur Verfügung. Jede Anpassung ist einzeln ein-/ausschaltbar und nachträglich editierbar; das Originalbild bleibt unverändert. Die Vorschau rendert über CIColorControls.

4.5 Anpassungsebenen

Anpassungsebenen (AdjustmentEffect) wirken auf alle darunterliegenden Ebenen:

Canvas-Vorschau und Export nutzen denselben Renderpfad (CIToneCurve, CIColorCube) – Vorschau und Export sind pixelkonsistent.

4.6 Ebenenmasken

Jede Pixel-Ebene kann eine 8-Bit-Graustufenmaske (LayerMask) erhalten: hinzufügen, entfernen, invertieren und mit dem Pinsel-Werkzeug malen. Der Rundpinsel malt schwarz, weiß und Grauwerte mit Abklingen; Radius und Stärke regelt die schwebende Steuerung.

4.7 Motiv freistellen (KI)

Bild ▸ Motiv freistellen (oder der Toolbar-Button) maskiert das Hauptmotiv der selektierten Ebene on-device per Apple Vision (VNGenerateForegroundInstanceMaskRequest, macOS 14+) und legt es mit transparentem Hintergrund als neue Ebene darüber an. Die Quellebene wird ausgeblendet, nicht gelöscht – die Aktion ist damit reversibel (neue Ebene löschen, Quelle einblenden). Der Lauf ist asynchron mit Busy-Indikator; Fehlerfälle (API nicht verfügbar, kein Motiv erkannt, Anfrage fehlgeschlagen, nicht verarbeitbares Bild) melden sich per lokalisiertem Alert und AnnexLog, das Original bleibt unverändert. PNG-Export behält den Alpha-Kanal.

4.8 Mischmodi und Deckkraft

Pro Ebene stehen die Mischmodi Normal, Multiplizieren, Negativ Multiplizieren und Überlagern (PhotoBlendMode) sowie ein Deckkraft-Regler im Inspector zur Verfügung. Die Modi sind auf Core Graphics (Export/PSD) und die Canvas-Darstellung gemappt.

4.9 Import

Der Import läuft über die zentrale Import-Engine (AnnexImportEngine, ImageImportService): Bilder, PDF, SVG, PSD/PSB (mit Ebenen), AI und IDML werden als Ebenen importiert; die Canvas-Größe passt sich dem importierten Inhalt an. Der Import-Dialog der Toolbar beschränkt die Auswahl aktuell auf PNG/JPEG/TIFF/Bilder/PDF/SVG – die Engine selbst kann mehr.

4.10 Export

Ablage ▸ Exportieren… öffnet den Export-Dialog (PhotoExportSheet) mit den Formaten JPEG (mit Qualitätsregler), PNG, TIFF und PSD. Der PSD-Export schreibt echte Ebenen mit Deckkraft, Sichtbarkeit und Masken über den PSDWriter aus AnnexImportKit.

4.11 Drucken

Ablage ▸ Drucken… (⌘P) öffnet die gemeinsame Druckpipeline der Suite (AnnexPrintSheet/AnnexPrintOperation). Der Druck nutzt dieselbe Composite-Pipeline wie der Export und legt Transparenz auf weiße Grundlage.

4.12 Brandkits und Assets

Im Inspector lassen sich Brandkits aus AnnexAssetKit mit dem Dokument verknüpfen (PhotoBrandkitAssetsSection). Die Assets verknüpfter Brandkits erscheinen als Grid in der Asset-Sidebar; ein Klick fügt sie als verknüpfte Bildebene zentriert ein. Die Verknüpfung wird in der zentralen LinkedObjectRegistry registriert (linkedAssetID).

4.13 Suite-Zwischenablage

Ebenen lassen sich über die Annex-weite Pasteboard-Payload (LayerPayload, PhotoInteropService) zwischen den Apps kopieren und einfügen – mit Text-Fallback für die System-Zwischenablage.

4.14 Looks und LUT-Import

Ein Look ist eine dreidimensionale Farbtabelle (3D-LUT), die als Anpassungsebene über allem Darunterliegenden liegt – nicht-destruktiv wie Kurven oder Tonwert. Es gibt zwei Quellen und einen Anwendungsweg:

Der Regler Wirkung im Inspector mischt zwischen Original (0 %) und voller Tabelle (100 %). Die Tabelle wird im .axphoto mitgespeichert (als Binärblock, nicht als Zahlenliste) – das Dokument bleibt ohne die Originaldatei vollständig.

Grenzen: Reine 1D-LUTs (LUT_1D_SIZE) und Tabellen mit Kantenlänge über 64 werden abgewiesen, mit Meldung statt stiller Wirkungslosigkeit. .3dl, .look und andere Hersteller-Formate liest AnnexPhoto nicht.

4.15 Perspektive korrigieren (Guided Upright)

Bild ▸ Perspektive korrigieren… öffnet die geführte Entzerrung für die selektierte Pixel-Ebene (PerspectiveCorrectionSheet). Vier Anfasser liegen auf dem Bild; sie beschreiben ein Viereck, das im Motiv rechteckig sein soll – eine Hauswand, ein Türrahmen, ein Dokument. Anwenden zieht dieses Viereck achsparallel (CIPerspectiveCorrection).

Zwei Helfer schlagen etwas vor, ohne es aufzuzwingen:

Findet Vision nichts, sagt der Dialog das und die Punkte bleiben, wo sie sind. Die Korrektur ist ein History-Schritt und damit widerrufbar.

4.16 RAW entwickeln

Zieht man eine RAW-Datei in den Import (oder öffnet sie), erscheint der Entwicklungs-Dialog (RAWDevelopSheet) statt eines fertigen Bildes – eine RAW-Datei enthält Sensordaten, kein Bild. Die Startwerte kommen aus der Aufnahme selbst („as shot"), nicht aus einer Vorgabe. Regelbar sind Belichtung, Farbtemperatur, Tint, Kontrast, Schärfe und Rauschminderung. Die Vorschau rechnet verkleinert (längere Kante 1200 px); Importieren entwickelt in voller Auflösung und legt das Ergebnis als Pixel-Ebene an.

Was die RAW-Grundlage ist – und was nicht. Dekodiert wird über den RAW-Dekoder von macOS (CIRAWFilter), also über denselben, den Vorschau und Fotos benutzen. Unterstützt ist damit genau das, was macOS an Kameramodellen kennt; eine eigene Sensor-Datenbank hat AnnexPhoto nicht. Ob eine Datei wirklich lesbar ist, entscheidet der Dekoder, nicht die Dateiendung – eine .dng unbekannter Herkunft kann trotz passender Endung abgewiesen werden und läuft dann in den normalen Import.

Nicht vorhanden: keine erneute RAW-Entwicklung nach dem Import (die Parameter werden beim Import angewendet und nicht als Ebene mitgeführt), keine Objektivkorrektur, keine Kamera-Profile, keine Stapelentwicklung.

4.17 CMYK-Softproof

Bild ▸ CMYK-Softproof… rechnet das zusammengesetzte Dokument durch ein installiertes CMYK-ICC-Profil und wieder zurück nach RGB (SoftproofService). Der Dialog zeigt Bildschirm und Drucksimulation nebeneinander und nennt den Anteil der Pixel, die im gewählten Profil nicht darstellbar sind. Farbumfang-Warnung färbt diese Pixel magenta ein. Die Profilliste kommt aus den drei ColorSync-Ordnern von macOS (System, Rechner, Benutzer).

Grenzen, ausdrücklich: Das ist eine Simulation auf einem nicht kalibrierten Bildschirm und kein farbverbindlicher Proof. Und es ist keine CMYK-Ausgabe – der Export bleibt RGB.

4.18 Smart Objects

Wandle eine Pixel-Ebene in ein Smart Object um, um sie nicht-destruktiv zu skalieren und zu filtern: Bild ▸ In Smart-Object konvertieren (oder über das Kontextmenü der Ebene). Das Smart Object speichert den Originalinhalt intern; Transformationen und Filter wirken als Bearbeitungsliste, ohne das Original zu verändern.

Auf Smart Objects lassen sich Smart Filter anwenden – z. B. Weichzeichner, Schärfen oder Noise. Jeder Filter erscheint in der Ebenenliste als eigener, jederzeit editierbarer Eintrag. Ein Doppelklick auf das Smart Object öffnet den Inhalt in einem separaten Bearbeitungsfenster; Änderungen darin wirken sich auf alle Instanzen des Smart Objects im Dokument aus.

Grenzen: Smart Objects verbrauchen mehr Arbeitsspeicher als gewöhnliche Pixel-Ebenen, weil der Originalinhalt vorgehalten wird. Nicht jeder Filter ist als Smart Filter verfügbar; nicht unterstützte Filter melden das beim Anwenden.

4.19 Generative Füllung (Content-Aware / Generative Fill)

Bild ▸ Generative Füllung… füllt eine Auswahl oder einen Bereich auf Basis des umgebenden Bildes auf. Der Dialog bietet ein Prompt-Feld für textbasierte Steuerung sowie eine Vorschau mit Übernehmen/Verwerfen. Die Berechnung läuft lokal über AnnexAIKit bzw. ComfyUI-Inpainting – es ist keine Internetverbindung nötig.

Der typische Workflow: Auswahl erstellen (z. B. mit der Rechteck-Auswahl), Bereich entfernen oder erweitern, Prompt ergänzen (optional) und auf Anwenden klicken. Das Ergebnis landet als neue Ebene oder Masken-Variante, sodass das Original erhalten bleibt.

Grenzen: Die Qualität hängt vom Bildmaterial ab; homogene, strukturierte Bereiche (Himmel, Gras, Wände) funktionieren besser als Bereiche mit komplexen Details oder scharfen Kanten. Prompts sind ein Steuerwerkzeug, kein Garant für ein bestimmtes Ergebnis.

4.20 Ebenenstile

Das Ebenenstile-Panel im Inspector fügt einer Ebene nicht-destruktive Effekte hinzu:

Stil Wirkung
Schlagschatten Weicher oder harter Schatten hinter dem Bildinhalt.
Glühen Inneres oder äußeres Leuchten um Kanten und Flächen.
Relief Prägungseffekt mit Licht- und Schattenkanten.
Farbüberlagerung Einfärben der Ebene mit Deckkraft-Regler.
Verlaufsüberlagerung Füllung mit linearem oder radialem Verlauf.
Musterüberlagerung Wiederholtes Muster über die Ebene legen.

Mehrere Stile lassen sich kombinieren und jederzeit ein-/ausblenden oder bearbeiten. Ebenenstile wirken auf Pixel-Ebenen, Smart Objects und Gruppen.

Grenzen: Ebenenstile werden beim Export (JPEG/PNG/PSD) mit gerendert; im PSD-Export bleiben sie als Layer-Effekte erhalten, sofern das Zielformat sie unterstützt.

5. Formate & Interoperabilität

Eigenformat .axphoto: Container auf Basis des .axd-Formats aus AnnexCoreKit. Das Dokument speichert einen JSON-Snapshot (photo.json) mit Canvas-Größe, Ebenen (Bild als Base64-PNG), Anpassungen, Mischmodi, Masken und verknüpften Brandkits. Öffnen (⌘O bzw. Header-Button) und Speichern (⌘S) sind in der App-UI verdrahtet.

Import: PNG, JPEG, TIFF, HEIC, WebP, GIF (Bildadapter), SVG, PDF, AI (PDF-kompatibel), IDML sowie PSD/PSB (Ebenen-Import für unkomprimierte RGBA-Ebenen). Der Toolbar-Import-Dialog beschränkt die Auswahl aktuell auf PNG/JPEG/TIFF/Bilder/PDF/SVG.

Export: JPEG (.jpg), PNG (.png), TIFF (.tiff), PSD (.psd, mit Ebenenstruktur).

Zusammenspiel mit der Suite:

6. MCP-Bedienung

Der MCP-Host läuft in AnnexHub und spricht JSON-RPC 2.0 via STDIO (Start via AnnexHub). Damit sind die Aktionen der App für lokale KI-Agenten automatisierbar.

Suite-weite Tools (alle Apps):

App-spezifisches Tool:

Suite-weite Skills (Vorlagen für Agenten): suite.discover (Suite erkunden) und brandkit.apply (Brandkit anwenden).

7. Diagnostik & Privatsphäre

AnnexPhoto protokolliert Fehler und Aktionen lokal über AnnexLog (AnnexDiagnosticsKit) in rotierende JSON-Log-Dateien unter ~/Library/Logs/AnnexCREATE/AnnexPhoto/, gespiegelt nach os_log (Subsystem com.annexcreative.annexphoto). Die Protokolle enthalten keine personenbezogenen Daten (PII-Filter; keine Pfade, Dateinamen oder E-Mail-Adressen in den Details). Die Diagnostik ist in der Entwicklungsphase per Default aktiv und in den Einstellungen (Datenschutz) abschaltbar; es erfolgt keine Übertragung. Telemetrie läuft ausschließlich per Opt-in (Default aus) und kann jederzeit in den Einstellungen umgeschaltet werden. Die App selbst benötigt für den Betrieb keine Serververbindung.

8. FAQ

In welchem Format speichert AnnexPhoto? Als .axphoto-Container mit dem kompletten Projektstand (Ebenen, Anpassungen, Masken, Brandkit-Verknüpfungen) – lokal auf dem Mac.

Kann ich PSD mit Ebenen exportieren? Ja. Der PSD-Export schreibt echte Ebenen inklusive Deckkraft, Sichtbarkeit und Masken.

Gibt es Undo/Redo? Noch nicht. Bis dahin sind nicht-destruktive Anpassungen, ausblendbare Quellebenen und löschbare Ergebnisebenen die modell-native Rücknahme.

Warum bewirkt der Zuschnitt keine Änderung am Bild? Rechteck-Auswahl und Zuschneiden zeigen aktuell Auswahl bzw. Overlay an; die Anwendung auf das Bild ist noch nicht implementiert.

Was passiert mit meinem Original beim Freistellen? Die Quellebene wird ausgeblendet, nicht gelöscht. Zum Rückgängigmachen die neue Ebene löschen und die Quelle wieder einblenden.

Braucht „Motiv freistellen" eine Internetverbindung? Nein. Die Motivselektion läuft on-device über Apple Vision (macOS 14+).

Funktioniert die App offline? Ja. AnnexPhoto ist Offline-first; Dokumente liegen lokal, eine Cloud-Anbindung ist nicht verdrahtet.

Wo finde ich Protokolle bei Problemen? Unter ~/Library/Logs/AnnexCREATE/AnnexPhoto/ (rotierende JSON-Logs).

Ebenen, Zoom und pixelgenaues Arbeiten

Ebenen-Panel

Das Ebenen-Panel in der Sidebar zeigt alle Ebenen des Dokuments als verschachtelte Liste. Jede Ebene lässt sich auswählen, umbenennen, löschen oder in der Reihenfolge verschieben. Über die Symbole am rechten Rand steuern Sie Sichtbarkeit, Sperre und Druckbarkeit pro Ebene.

AnnexPhoto unterscheidet zwei Ebenentypen:

Ebenen können zu Gruppen zusammengefasst werden. Gruppen sind beliebig verschachtelbar und verhalten sich wie in Photoshop: Eine Gruppe wirkt als Behälter für ihre Inhalte, Transformationen und Deckkraft gelten für die Gruppe als Ganzes. Über das Kontextmenü oder die Ebene-Menübefehle lassen sich Ebenen gruppieren und Gruppen wieder auflösen.

Das Panel unterstützt Auf- und Zuklappen von Gruppen sowie Drag & Drop, um Ebenen innerhalb der Hierarchie zu verschieben oder in Gruppen zu ziehen.

Kompakte Paletten

Das Ebenen-Panel nutzt die gemeinsame Palettenkomponente der Suite (AnnexPaletteRow). Alle Zeilen haben eine einheitliche Höhe von 20 pt und verwenden denselben Symbolsatz, sodass Ebenen, Assets, Kanäle und ähnliche Listen gleichmäßig und kompakt wirken.

Zoom

Der Canvas-Zoom ist stufenlos von 10 % bis 3200 % einstellbar. Die Zoom-Steuerung bietet einen logarithmischen Slider und prozentuale Buttons für häufige Werte (z. B. 100 %, Passen, 200 %).

Bei jedem Zoomfaktor bleiben Hit-Tolerance und Bedienelemente wie Anfasser maßhaltig skaliert, sodass auch bei sehr hohen oder niedrigen Zoomstufen präzise gearbeitet werden kann.

Pixelgenaues Positionieren

Bei Zoomstufen von 100 % oder mehr werden Position und Größe von Ebenen auf ganze Pixel gerundet. Das Fangen (PhotoSnapService) hilft, Ebenen exakt an Canvas-Kanten, -Mitten sowie an Kanten und Mitten anderer Ebenen auszurichten.

Die Property-Bar zeigt die aktuellen Werte als ganzzahlige Pixel an, solange der Zoom 100 % oder höher ist. So lässt sich der visuelle Eindruck direkt mit den numerischen Werten abgleichen.